Ich erkunde diese kleine Welt und komme mir dabei vor, wie der kleine Prinz, der auf einem neuen Planeten landet und sich mit den seltsamen Bewohnern anfreundet.
Ich habe als Gastgeschenk eine Flasche Weisswein aus Teneriffa dabei. Und die Brasilianer beschenken mich großzügig mit frischem Obst, selbstgemachtem Kuchen und Käse. In tropischer Hitze ist ein knackiger Apfel aus dem Kühlschrank ein ziemlicher Genuss. Aber das beste ist, dass sie fragen, ob ich mal telefonieren möchte. Ihre Satellitenanlage hat Internet und Telefon, und so rufe ich auf Kosten der brasilianischen Marine mal eben bei Nina in Deutschland an. Sie ist total überrascht, dass ich mich so melde, und freut sich riesig. Dann werde ich zum Mittagessen eingeladen. Es gibt Sushi aus gerade eben gefangenem Thunfisch. Und die vegetarische Option ist Sushi mit rote Beete und Karotte. Lecker.

Zum Abschied kommt die Truppe noch mit zu mir aufs Boot.

Ich hatte angeboten, Abendessen zu kochen, aber sie wollen vernünftigerweise nicht im dunkeln zurück auf ihren Felsen. Außerdem ist es bei dem starken Geschaukel auch nicht gemütlich an Bord.

Ich schlafe die Nacht durch, repariere am Morgen noch was und fahre dann weiter.
Eine einmalige Erfahrung an einem Ort, den nicht viele Menschen die Gelegenheit zu besuchen haben.

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