24.09.2011

Nebelwanderung

Heute wird gewandert. Fuer Kaya haben wir vom Hostel eine besondere Trage ausgeliehen. Weniger, weil sie sehr praktisch waere, eher, weil sie so fotogen ist...


...und weil sie bei Orientierungspausen zum Stuhl umfunktioniert warden kann.


Unser Weg fuehrt 3 schwitzige Stunden mit gefuehlter 90 Grad Steigung bergan. Die letzte Strecke in dichtem Nebel. Aber was fuer eine Belohnung, dann ploetzlich an einer Kraterwand anzugelangen, an der die Nebelwolken haengen bleiben und von wo aus wir einen umwerfenden Blick in den gruenen, in der Sonne leuchtenden Kraterkegel werfen koennen. Unter ein paar schattigen Baeumen brechen wir erschoepft zusammen. Erstmal Pause!


Und ein bisschen Fuesse vertreten fuer diejenigen, die den ganzen Aufstieg verschlafen haben.


Der Rueckweg ist nicht unbedingt leichter als der Hinweg. 90 Grad bergab zu gehen ist viel schrecklicher als bergauf! Ich merke schon nach den ersten Metern: Oh, oh. Das werde ich morgen in den Beinen spueren. Trotzdem ist das Klettern im Nebel eine grandiose, magische Erfahrung.

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